recurring
resistance
setzen sich mit dem ständigen inneren Aufkommen und Abebben von dem Gefühl der Machtlosigkeit und der Selbstermächtigung auseinander.
Aus Ohnmacht wird Bewegung, aus Wut wird Handlungsenergie. Die Werke dieser Reihe zeigen den Moment, in dem Machtlosigkeit und Selbstermächtigung ununterscheidbar ineinander übergehen, ein stiller Bruch, der zum Anfang wird.
fuxk this I’m out
in fuxk this I’m out clashen Gefühle aufeinander wie wilde Wellen auf steinige Felsen. Erschöpfung trifft auf stille Wut, ein inneres „Ich will den Scheiß nicht mehr mitmachen“, das sich weigert, Teil eines Systems zu bleiben, das auszehrt. Gleichzeitig ist es ein Aufbegehren, das sich weigert, einfach aufzugeben: ein leiser, aber entschlossener Rückzug nach innen, um Kraft zu sammeln.
Kräftige Neonfarben brechen gegen dunkle Blautöne, perlmuttende Flächen verändern sich mit dem Licht, als würde das Werk mal aufleuchten, mal versinken. In dieser Bewegung spiegelt sich das innere Schwanken zwischen Widerstand und Erschöpfung, zwischen Rückzug und der Kraft des entschlossenen Entgegenwirkens.
mixed media/canvas
120x100cm
now more than ever
in now more than ever lichtet sich die Wut und Machtlosigkeit. Sie wird zu einem Moment der Klarheit und der Wahrheit. Ein Gefühl von “jetzt erst recht” bricht sich Bahn. Der Trotz, der vorher zum Rückzug rief wird hier zu Kraft, zu Bewegung, zu Handlung.
Neon-Orange bricht aus weißen, schimmernden Flächen und dunklem Grund hervor. Perlmutt schafft oszillierende Effekte, die das Bild aus jedem Winkel unterschiedlich wirken lassen.
now more than ever weiß vielleicht nicht genau wie es weiter geht, aber was ganz klar ist, ist das warum.
mixed media/canvas
120x100cm
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